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Juni 2010

 

GEDENK- UND BEGEGNUNGSSTÄTTE LEISTIKOWSTR.

BEKOMMT BANNER

 

Fast 1500 Inschriften und Zeichnungen konnten inzwischen an den Kellerwänden in der Leistikowstraße dokumentiert werden. Es handelt sich dabei um 395 deutschsprachige und 519 russische Inschriften sowie 565 Zeichnungen und Zifferfolgen. Sie stammen fast alle aus der Zeit zwischen 1945 und 1954. Etwa 60 Namen weisen auf konkrete Personen hin. Es ist ein Glücksfall für die Gedenkstättenarbeit, dass auf diese Weise Erika Sagert gefunden werden konnte. Der Zusatz "Wilhelmshorst" gab den Mitarbeitern den entscheidenden Hinweis.

 

Um den Interimsbetrieb der Gedenkstätte sowie die umfassende Forschungsarbeit an der für 2011 geplanten Dauerausstellung für alle Interessierten besser kenntlich zu machen, bekam die Leistikowstraße nun ein weithin sichtbares Fassadenbanner.

 

Bis zur Fertigstellung der Dauerausstellung kann die Gedenk- und Begegnungsstätte samstags und sonntags in der Zeit von 11 bis 17 Uhr im Rahmen von Führungen besichtigt werden.