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Dezember 2009

 

GEDENKSTÄTTE LEISTIKOWSTR.

ZEIGT ERSTE VITRINENSCHAU

 

Im Besucherzentrum der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße sind ab sofort erste Ergebnisse der Forschungstätigkeit der Gedenkstätte zu sehen. So werden Fundstücke und Gegenstände vorgestellt, die die Geschichte des Ortes vom Sitz der Evangelischen Frauenhilfe bis zur Nutzung als Untersuchungsgefängnis der sowjetischen Spionageabwehr dokumentieren. Außerdem stellt die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten Fotos und Dokumente aus Privatbesitz vor. In einer ersten Vitrinenschau werden Fotografien und Unterlagen aus dem Besitz von Sofija Yalovetskaja zu sehen sein, die in der Leistikowstraße inhaftiert war und die heute in Potsdam lebt.

 

Die Gedenkstätte arbeitet bis zur Fertigstellung einer Dauerausstellung im Interimsbetrieb. Sie kann samstags und sonntags in der Zeit von 11 bis 17 Uhr im Rahmen von Führungen (max. 19 Personen) besichtigt werden.