Oktober 2010
ERÖFFNUNGSVERANSTALTUNG DER AUSSTELLUNG
"GESCHICHTE DER BRANDENBURGISCHEN FRAUENHILFE"
Am Donnerstag, 28. Oktober 2010, wurde die Ausstellung "Geschichte der Brandenburgische Frauenhilfe" eröffnet. Die Online-Ausstellung und die zugehörige Wanderausstellung wurden im historischen Sitz der Brandenburgischen Frauenhilfe in der Weinbergstraße 18/19 gezeigt.
Konzipiert wurde die Ausstellung von der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam. Die gestalterische Umsetzung der Online-Ausstellung sowie die Entwicklung und grafische Gestaltung des Ausstellungsmoduls der Wanderausstellung wurde vom design.BÜROSTICH+ erarbeitet.
Die Brandenburgische Frauenhilfe hatte in den 20er Jahren insgesamt 600.000 Mitglieder, mehr als 60.000 von ihnen in Brandenburg. Anhand von bisher unbekannten Dokumenten, eindrucksvollem Bildmaterial, historischen Amateurfilmaufnahmen und interessanten Exponaten zeigt die Ausstellung den selbstlosen Einsatz der Frauen bis zum Kriegsende 1945. Sie erzählt aus verbandsgeschichtlicher und biografischer Perspektive, wie sich die Frauenhilfe trotz ihres vorherrschenden konservativen Frauenbildes an gesellschaftliche Veränderungen anpasste und dabei herausragende Frauenpersönlichkeiten, wie beispielsweise Marie Goslich, Helene von Oppen, Sigrid Schulz oder Magdalene Vedder, hervorbrachte. Armen- und Krankenpflege, Fortbildungskurse für Frauen, Müttererholungsfürsorge und Bibelarbeit leisteten einen wichtigen Beitrag zur Emanzipation von Frauen in Brandenburg und Preußen.